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SPD Hollfeld.

Gesundheitsreform :

Gesundheit

An den

Bundesvorstand des Gesundheitswesens

Antrag zur Korrektur der verunglückten Gesundheitsreform.

Hier die derzeitigen Fakten :

Wofür brauchen wir in Deutschland über 300 Krankenkassen???

Wer hatte die dümmliche Idee, dass man in Bezug auf Gesundheit einen Wettbewerb braucht?

Gesund – gesünder – am gesündesten ???

Jede Krankenkasse bietet ihren Mitgliedern so ziemlich die gleichen Leistungen an.

Jede Krankenkasse hat einen eigenen aufgeblasenen Verwaltungsapparat.

Jede Krankenkasse hat diverse Vorstände mit zum Teil atemberaubenden Hierarchien.

Außer den Bundes- Landes- und Regional-Vorsitzenden gibt es in jeder Krankenkasse noch eine Fülle von „ganz wichtigen“ Abteilungsleitern und Bürovorstehern.

Alles an Personal in allen Krankenkassen wird bezahlt von den Beiträgen der Mitglieder.

Alle Angestellten sind bei ihrer jeweiligen Krankenkasse zum Haustarif versichert, natürlich ohne die geringsten Abstriche in Bezug auf Massagen, Brillen-Zuzahlung oder Kuren!

Die jeweiligen Vorstand-Vorsitzenden beziehen natürlich die höchsten Gehälter etwa 3 bis 400.000,00 € pro Jahr, natürlich aus dem großen Topf der Mitgliedsbeiträge, und zum Jahresende noch eine kleine Prämie von ca. 150.000,00 € ebenfalls aus dem schier unerschöpflichen Topf der Mitgliedsbeiträge.

Somit ist es absolut zutreffend, wenn diese Herren Vorstands-Vorsitzenden zu Frau Schmidt sagen dass nicht genügend Geld im Gesundheitssystem sei, na klar, es befindet sich ja in deren Brieftaschen!

Dem Betrug sind Tür und Tor geöffnet, denn keiner der sogenannten Fachkräfte im Gesundheitsministerium hat da noch den nötigen Überblick.

Bei dem Wechsel eines Versicherten in eine andere Kasse entsteht ein Verwaltungsaufwand, aber eben in beiden Krankenkassen, nicht nur bei der Kasse die der Versicherte verlässt, nein auch die Kasse zu der er wechselt hat einen gewissen Verwaltungsaufwand. Und diese Kosten, so versichert Frau Schmidt den Krankenkassen, werden über einen Steuerfond gedeckt. Ein Steuerfond, also Geld der Steuerzahler?!?

Hier ein Lösungsvorschlag :

Die einzige Krankenkasse in Deutschland, z.B. die KKD (Krankenkasse Deutschland), versichert alle Bürgerinnen und Bürger in unserem Land, natürlich zu einem moderaten Beitrag. Alle Versicherten zahlen einen prozentualen Beitrag, gemessen an ihrem jeweiligen gesamten Einkommen!

Die Privatversicherungen können weiterhin bestehen bleiben, aber sie fungieren nur noch als Risiko-Absicherung, nicht mehr als Statussymbol!

Es ist ja wohl bekannt, dass fast jede dritte Privatrechnung moniert wird.

(Erst prahlen einige Menschen damit dass sie privat versichert sind, wohl in dem lächerlichen Glauben dadurch gehöre man zu einer elitären Schicht, aber wenn dann die Privatrechnung mit der Post kommt, dann wird gefeilscht wie auf einem arabischen Basar.)

Alle Versicherungsgesellschaften können den Bürgern in unserem Land Versicherungen für alles mögliche anbieten, für risikoreiche Hobbys und Freizeitaktivitäten, aber eben nicht für Standard-Krankheiten. Dafür ist nur die KKD zuständig.

Die Filialen und Niederlassungen aller bisherigen Krankenkassen bleiben natürlich bestehen, sie werden nur alle einheitlich gestaltet. Die erforderlichen Kosten werden gedeckt durch die geheimen Überschüsse der Krankenkassen, und von freiwilligen Zuschüssen der Führungsebene aller Krankenkassen, die sich damit eine Anklage wegen Bereicherung und Veruntreuung ersparen, was sonst zu langjährigen Haftstrafen führen würde!

Und diese Büroräume werden zu Anlaufstellen für alle Bürger.

Alle Bürgerinnen und Bürger müssen sich einmal pro Quartal in einem Krankenkassen-Stützpunkt melden.

Dort wird unter ärztlicher Anleitung ein kurzer Gesundheitstest durchgeführt, was genau dabei gemacht werden soll, das muss in einem anderen Gremium besprochen werden, aber eines wird dabei in jedem Quartal gemacht, alle Personen werden gewogen, und es wird getestet ob die Person Drogen, Nikotin, oder Alkohol konsumiert.

Bei Übergewicht, wobei ein Toleranzrahmen noch festgelegt werden muss, zahlt der Betreffende einen prozentualen Aufschlag. Bei zu dicken Kindern zahlen die Eltern diesen Zuschlag.

Bei festgestelltem Drogenkonsum erfolgt auch eine Anhebung des Regelbeitrages, ebenso wie bei Rauchern und bei übermäßigen Alkoholkonsumenten.

Alkoholkonsum der über ein normales Maß hinausgeht, also schon an der Grenze zum Alkoholismus, führt natürlich auch zu einem erhöhten Beitrag.

(Alkoholismus wird natürlich von der Liste der anerkannten Krankheiten gestrichen! Alkoholismus ist ja wohl eindeutig eine Sucht!)

Diese jeweiligen Beitragserhöhungen sind als Warnungen zu verstehen, denn sie gelten nur für das nächste Quartal, als Ansporn die Fehler zu vermeiden, um dann im übernächsten Quartal nur noch den üblichen Beitrag entrichten zu müssen.

Das ist auch ein Beitrag zur Verbesserung der Volksgesundheit, denn wenn man der Bevölkerung praktisch jedes Quartal zeigt dass es sich lohnt sich gesund zu ernähren, kann es dazu führen dass die Bürgerinnen und Bürger anfangen schon aus finanziellen Gründen, sich bewusster mit ihrem Körper und mit ihrer Gesundheit auseinander zu setzen.

Und das wiederum spart Kosten im Gesundheitswesen!

All die vielen Appelle und Warnungen von Ärzten führen leider nicht zu den gewünschten Erfolgen. Die bisherigen Krankenkassen haben ja auch jede Menge Geld (Mitgliedsbeiträge) für Mitgliederwerbung und für scheinbare Gesundheitsaktionen verschwendet.

Aber erst wenn es an den Geldbeutel geht, da fangen die Menschen an nachzudenken. Und falls es jemanden nichts ausmacht dass er wegen seinem Übergewicht einen höheren Beitrag zahlen muss, na bitte, es ist ja sein Geld.

Aber die Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger wird so auf einen besseren und gesünderen Weg geführt.

Und alle Ärzte werden von den Krankenkassen bezahlt, und zwar mit einem festen monatlichen Gehalt. Die Ärzte sind dazu da um die Patienten zu heilen, und nicht um mehr als die Hälfte ihrer Arbeitszeit mit Verwaltungsaufgaben zu vertun.

Der jeweilige Arzt hat die alleinige Entscheidungsvollmacht welches Medikament er dem Patienten verschreibt!

Natürlich Wird jeder Arzt turnusmäßig zu Weiter- und Fortbildungsmaßnamen geschickt, natürlich auf Kosten der KKD, und bei weiter laufender Gehaltszahlung.

Ebenso hat natürlich jeder Arzt Anspruch auf bezahlten Urlaub.

Die derzeitig schwachsinnige Regelung, dass die Pharma-Industrie mit den Apotheken-Verbänden gewisse =Lieferverträge= vereinbart hat, wird natürlich mit sofortiger Wirkung annulliert.

Die übermächtige, oder besser übermächtig-scheinende, Pharma-Industrie wird natürlich ebenso in die Pflicht genommen, ihre Preise auf ein reales, den wahren Herstellungskosten entsprechendes Maß zu reduzieren, andernfalls kann die KKD die Medikamente auch im Ausland kaufen!

R. Hott

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